DOR-Krankheit

nach Wilhelm Reich

von Joachim Trettin

Viele wohlbekannte und allgemein häufig verbreitete Krankheiten werden in Folge von Wissensmangel über die Existenz und Funktion der Orgonenergie anderen Ursachen zugeschrieben, obwohl sie in den Rahmen der Orgonomie und deren Krankheitsbilder gehören. Der Beweis dafür ist u.a., daß die Symptome sich bei der Verbesserung der Atmosphäre, d.h. beim Nachlassen der Dorbelastung verbessern oder gar, mit Ausnahme von chronischen Fällen, ganz verschwinden.

Eines der typischen Merkmale bei DOR ist eine allgemeine Mattigkeit. Oftmals fühlt man sich auch verzweifelt, hoffnungslos und dieser Zustand spiegelt sich im Gesichtsausdruck wieder, ohne daß man es selber wahrnimmt, was auch darauf hinweist, daß die Selbstwahrnehmung in diesem Zusammenhang gestört ist. Dieser Zustand geht häufig in kurzfristige Wutausbrüche über, die ein Versuch darstellen, sich von dieser Last zu befreien. Sie sind aber nicht psychologischer sondern biophysischer Natur und finden sich ebenso innerhalb der Orgonenergie in der freien Atmosphäre bei DORbelastung. Emotionelle Stumpfheit, Abstumpfung des Blickes und die Abwesenheit von lebendigen Prozessen sind Kennzeichen der DORkrankheit.

Bei Arbeiten fehlt der richtige Antrieb oder alle Tätigkeiten werden zu einer Last. Lustlosigkeit und schlechte Laune, die bis zum Ausbrüten von bösartigen Gedanken führen gehen oftmals mit der DOR-Krankheit einher oder sind ihr direkter Ausdruck. Ebenso Hoffnungslosigkeit - das emotionelle Aufgeben.

In einer dorbelasteten Situation kommt es zu einer zeitweiligen Anspannung der Muskulatur im Bereich des Nackens und der Schultern. Im Bereich des Kopfes fühlt man häufig einen Druck. Das Waschen des Kopfes kann diese Situation verbessern, führt aber oftmals auch zu einer stärkeren Wahrnehmung der Konfrontation zwischen der sich jetzt bewegenden Orgonenergie und der noch (in Form von Muskelspannungen) behinderten Orgonzirkulation.

Eine allgemeine Anspannung der Orgonenergie, die bis zur Paralysierung von Gedankengängen führen kann, findet man häufig in Verbindung mit Leuchtstoffröhren, die der Orgonenergie ihre freie Pulsation nimmt. Ebenso steht das schlechte Gefühl, was man von in Mikrowellen aufgewärmten Essen hat, in Verbindung mit DOR. Orgonenergie verträgt hochfrequente Wellen nicht.

Das Fehlen von Sauerstoff ist der häufigste Begleiter der Dorkrankheit. Man kann nur schwer atmen. Zyanose kann auftreten. Das Gesicht kann sich blau bis blaurot färben. DOR, das sich chronisch in Geweben verankert, führt zu einem schwärzlichen Aussehen der Haut.

Bei Dorzuständen fühlt man sich häufig durstig sowie ausgedörrt und ausgebrannt.

DOR führt zum Gefühl des Frierens mit Gänsehautbildung auch in gut gewärmten Räumen. Die Hände sind oft kalt, ebenso die Füße,- ein Symptom, das man vor allem in Verbindung mit der Arbeit an PCs findet, die eine Doratmosphäre ebenso erzeugen wie Fotokopiergeräte. DOR kann aber auch zu einem Gefühl der Überhitzung führen, in Abwechslung mit fröstelnden Zuständen. DOR kann ebenso Muskelgruppen zum Zittern bringen.

Nach Reich können DOR-Zustände ebenfalls Herzbelastungen hervorbringen, die bis zum Herzversagen führen können. Auch Tachykardie (Herzrasen) kann nach Reich mit DOR in Verbindung stehen.

DOR kann zu Durchfall mit wässrigem Stuhl führen.

DOR führt zum Anschwellen von Drüsen, teilweise mit chronischem Charakter. DOR dehydriert nicht nur die Atmosphäre, sondern auch Organe, wie beispielsweise die Haut.

Ebenso spielt DOR eine Rolle bei der Aufrechterhaltung von Neurosen. DOR ist der Faktor, der eine Verbesserung nicht in Gang kommen läßt. Läßt sich die Orgonenergie aktivieren, muß sie zunächst die DORbelastung beseitigen, die in keinem direkten Zusammenhang mit den entsprechenden Konflikten steht, die die Neurose auslösten, abgesehen vom bremsenden Charakter des Konfliktes (Bremsung in Folge von DOR).

Joachim Trettin 21.02.1998

copyright by Joachim Trettin

update 20.03.2008

Zur Information:

Dorkrankheit ist eine Definition von Wilhelm Reich, die die Abwesenheit der pulsierenden Orgonenergie beschreibt, “deadly orgone radiation“ (DOR). Die unbewegliche Orgonenergie machte er für Krankheitsentwicklungen- sowie Krankheiten verantwortlich. DOR gibt es im gepanzerten Menschen sowie in der gestörten Natur und Umwelt selber.

Jeder, der eine der beschriebenen Dispositionen an sich feststellt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen und sich konventionell behandeln lassen. Eine allumgreifende Orgonmedizin gibt es derzeit nicht.

orgonteam@orgoninstitut.de

Orgoninstitut