Positionspapier der Wilhelm Reich Initiative

für Grüne (WRIG)

Seit Januar 1998 gibt es eine neue Initiative für Grüne (WRIG) und zwar zu den Inhalten des Psychoanalytikers, Naturwissenschaftlers und Gesellschaftstheoretikers Wilhelm Reich. Die Initiative versteht sich als ein Arbeitskreis für Grüne mit dem Ziel, innerhalb der Grünen mehr Information über Wilhelm Reich öffentlich machen zu wollen, grüne Perspektiven auf deren Basis zu organisieren und die verschiedenen Verbände für eine Unterstützung reichianischer Arbeit zu gewinnen. Allgemeines Ziel dieses AK ist es, die gesellschaftlichen und ökologischen Fragen Wilhelm Reichs nochmals neu aufzuwerfen und in Beziehung zu den Einsichten und den Möglichkeiten zu setzten, die die Grünen inzwischen gesellschaftspolitisch verkörpern.

Zur Geschichte Wilhelm Reichs in der vorgrünen Periode, der APO-Bewegung:

Für die Studenten der APO Bewegung, die auch zu den späteren Mitbegründern der Grünen gehörten, war Wilhelm Reich ein wichtiger Gesellschaftstheoretiker. Viele seiner Thematiken waren nicht nur politischer, sondern auch ökologischer Natur. Nur gab es diesen Terminus damals noch nicht und man gebrauchte eher den Begriff "natürlich" oder auch "spontan".

Während in früherer Zeit viele politisch Arbeitende lediglich die äußeren Verhältnisse betonten, wies Wilhelm Reich auf die inneren Faktoren hin, die ebenso weltzerstörend wirken. Den "Produktionsfaktor" gab es seines Erachtens nicht nur außerhalb, sondern auch innerhalb des Menschen selbst. Der Dialektik zu Folge waren es die "unnatürlichen Gesellschaftsverhältnisse", die den Menschen in eine Charakterstruktur zwangen, die er dann wiederum nach außen trug.

Den "psychologischen" Faktor müssen wir heute als Grüne ebenfalls unter ökologischen Gesichtspunkten begreifen. Da er humaner Natur ist und in Verbindung mit Pflege,Wohlergehen, sowie seiner Zerstörung steht, ist er für die Regulation eines ökologischen Gleichgewichtes von bedeutender Rolle ist.

Nichts bringt das besser zum Ausdruck als Reichs Orgonenergie, die einheitlich sowohl als psychische Energie, als auch als physikalische Strahlung nach denselben Gesetzmäßigkeiten funktioniert und denselben Angriffen unterliegt.

Psychische Inhalte in ihrem ökologischen Kontex zu verstehen muß somit eine Hauptaufgabe bei den Grünen werden. So wie jeder ökologischer Prozess seine Ökonomie und Dynamik hat , so gilt das auch für die Psyche des Menschen, besonders im gesellschaftlichen Prozess. Somit ist es ein wichtiges Ziel die Grundbedürfnisfrage des Menschen zu kennen und ihnen eine freie Entwicklung in ökologischen Zusammenhängen zu ermöglichen. Gerade das macht den Unterschied zwischen primären Bedürfnissen und sekundären (Ersatz-) Befriedigungen aus. Es ist ein ökologischer Grundansatz, daß Ersatzbedürfnisse, die von der Industrie erzeugt werden die Zerstörung der natürlichen Bedürfnisse zur Voraussetzung hat. Hier kann auf 40 Jahre Grundlagenforschung (nämlich die von Reich) nicht verzichtet werden. Wollen die Grünen nicht nur formal -reformistisch bleiben, müssen sie an die Wurzel der ökologischen Zerstörung gehen und sich der primären Bedürfnisfrage des Menschen und ihren Problemen zuwenden.

Die APO Bewegung der 6oger Jahre tat das. Bei den Grünen ist davon nicht allzuviel hängen geblieben. Alles erinnert mehr an ein Management, daß den Aufdruck "Öko" hat. Fundamentales Wissen fehlt hier ganz oder ist zumindest nicht in den grünen Bewegungsprozess integriert. Das Problem, sich den Grundlagen des Lebens zu stellen, hatten auch schon die 68ger, die zur Liquidierung der antiautoritären Phase aufriefen, um sie durch leninistische Parteidisziplin ersetzen zu wollen.

In den 7oger Jahren verschwanden die Theorien Reichs immer mehr aus der alternativ-politischen Betrachtung. Entweder hatte man sich den revisionistischen Strömungen einer Hardliner - Politik (der des kommunistischen Parteiaufbaus) verschrieben oder man war zum Praktiker ohne viel Theorie geworden. Im dazwischen liegenden Feld der Spontibewegung fand der frühe Reich auch keinen Platz mehr.

Die Lücke wurde von den Linksfrustrierten durch Psychogruppen gefüllt, die jeglicher praktischer Gesellschaftskritik entkleidet waren und die sich, wie hier in Köln, entweder um die Sozialtheorien des Psychoanalytikers Adler gruppierten, oder falls sie sich noch für Reich interessierten von der Bioenergetik des Reichschülers Al Lowen angezogen fühlten, der von Reich nur einige Konzepte seiner Körpertherapie übernahm.

Die Lücke zwischen Bedürfnis und Bedürfnisbefriedigung füllten autoritäre Sekten, die in ihre Programme jegliche Varianten von Therapien und psychoalternativen Lebensperspektiven aufnahmen, aber nicht um die Menschen zu befreien, wie sie vorgaben, sondern um sie noch besser abhängig machen zu können.

Die naturwissenschaftlichen Arbeiten Reichs ab 1940 wurden vom Kölner Verlag Kiepenheuer und Witsch erst 1974 in deutsch publiziert. Sie kamen zu spät um die damaligen Ausläufer der APO noch zu erreichen oder auf die kurz darauf entstehenden Sekten aufklärerischen Einfluß nehmen zu können.

Die Spätschriften Reichs charakteriesieren mehr den Naturwissenschaftler Reich, der eine natürliche Energie in der Atmosphäre entdeckt hatte, der er den Namen Orgon gab. Die Orgonenergie korrespondiert mit allen anderen materiellen Formen und stellt deren Kernfunktion dar. Sie ist sowohl mit Freuds Libidoenergie identisch, wie auch mit der physikalischen Funktion des Trägermediums für Energien und Stoffe. Orgon ist die Energie, die sich bei Reich übergreifend in der Psychosomatik ausdrückt. Sie erwies sich ebenso als die Quelle der Lebendigkeit äußerer wie innerer Naturvorgänge, die wiederum für das soziale Funktionieren maßgeblich sind (Orgonomische Soziologie). Reich gab ihr den Beinamen Lebensenergie. In der politischen Emigration erforschte Reich ihre Funktion.

Orgonenergie fand seit den 40ger Jahren Anwendung in der Medizin. Sie revolutionierte die Physik, Biologie und Meteorologie und eröffnete diesen Disziplinen einen völlig neuen physikalischen Zugang. Das 1951 durchgeführte Orgon- Anti- Nuklear Experiment zeigte die verheerende Wirkung der Atomenergie auf die Orgonenergie, und eröffnete neue Perspektiven der durch Orgon veränderten Nuklearenergie (Urur). Die notariell beglaubigte Entdeckung der motorischen Kraft der Orgonenergie verwies auf eine mögliche Energiegewinnung direkt aus der Atmosphäre. Die Entwicklung des Cloudbusters machte es möglich die Atmosphäre von Schadstoffen zu reinigen und gegen Smog zu schützen. Im 1954 durchgeführten OROP Projekt gelang es Reich in der Wüste Präriegraswuchs zu erzielen, was als ein Indiz für eine Rückentwicklung der Wüsten zur Vegetation zu bewerten war. Er entdeckte die Protovegetation, eine spontane Vegetationsbildung bei guter Orgon-Atmosphäre und genügend Feuchtigkeit (kein Regen).

Darüber hinaus gelang es der orgonomischen Psychiatrie Neurosen besser durch die Bremsung der Orgonenergie zu definieren. Dies eröffnete neue Möglichkeiten bezüglich einer Neurosenprophylaxe, der besseren Versorgung der Schwangerschaften, natürlicher Geburt und der Versorgung der Neugeborenen und Heranwachsenden.

Leboyers sanfte Geburt nahm er theoretisch vorweg. Er entwickelte die Theorie des Hasses auf die Natur, die durch Unterdrückung primärer Lebensfunktionen, besonders der Sexualität erzeugt wird und machte den sexuellen Orgasmus und den damit verbundenen genitalen Charakter zum Gradmesser einer sozialen rationalen Gesellschaftspotenz. Die Pflege dieser Naturfunktion bedeutete für ihn Neurosenvorsorge als Ausgangsbasis für ein natürliches (ökologisches)Verhältnis zur Außenwelt und ihren Prozessen. Besonderes Augenmerk lenkte er auf die Politik, deren hauptsächliche Funktion er nicht in der Organisierung von Lebensprozessen sah, sondern in deren Verhinderung, und zwar durch falsche Versprechen und Unterdrückung lebensfördernder Initiativen. Der kleine Mann aus der Masse bemächtigt sich sehr gerne politisch-sozialer Funktionen. Reich beschrieb das in seinem Buch "Massenpsychologie des Faschismus" (ehrlich- wer kennt das von Euch???)

Reich wurde erst Anfang der 80ger Jahre wieder populär. Doch diesmal völlig sozial entkleidet. Es waren Individuen des akademische Bürgertums, die hofften einen abgeschliffenen Reich für ihre Karriere nutzen zu können. Dementsprechend blühte auch die Konkurrenz und Unsachlichkeit dominierte die Diskussion. Wissenschaftliche Arbeiten wurden einerseits verfremdet, andere glaubten an eine bürgerliche Konservativität, die man den Amerikanern entlehnt hatte und die man als wahre Orgonomie verstand. Der gesunde Mensch war konservativ (privat, frei und egoistisch.) Diese beiden Richtungen sind auch heute noch in Deutschland verbreitet. Zudem entstand parallel ein Neoreichianismus, der sich vorwiegend in lukrativem Abschöpfen von Patienten erging. Der Kern, die sexualökonomische Frage fehlte dort völlig, ebenso die Orgonenergie und das Soziale. Esoteriker griffen den Orgonbegriff in den 90ern wieder auf und er wurde ein Aufkleber für jegliche Art mystischer Energie und Phantasie, und man behauptete sogar Reich würde jetzt aus dem Himmel sprechen.

Wir Berlin/Kölner gingen hier einen ganz andere Weg, der weder esoterisch, noch neoreichianisch und auch nicht konservativ oder karriereorientiert,- und schon gar nicht spirituell-verlogen war. Er folgte mehr der Arbeitsdemokratie, die die Arbeit selbst in den Mittelpunkt rückt. So konnte beispielsweise das IOO (Institut für Orgonforschung und Orgontechnik) eine Vielzahl von Reichs -Experimenten nachvollziehen und auf dem Internet, also weltweit darstellen. Für die BRD bildete das leider die Ausnahme.

In seinem Verständnis war der Ansatz des frühen Reichs sozial -politisch, im Gegensatz zu ideologisch-politisch. Zwar vermag die Reichsche Therapie Neurosen zu lindern und enorme Verbesserungen zu erzielen, sie kann aber im vorherrschenden System keinerlei gesellschaftliche Gesundheit herstellen. Deshalb sind soziale Einrichtungen nötig um Bedürftigen zu helfen, anstatt aus ihrer Not finanzielle Gewinne durch Therapien erzielen wollen. Neue Gesellschaftsperspektiven müssen aus solchen Einrichtungen hervor gehen und die müßte wiederum von einer progressiven Gesellschaftsadministration gefördert und mitorganisiert werden. Wir gehen davon aus, daß die Grünen diese Institution sein müßte - ob sie es in Zukunft sein wird, werden wir noch sehen.

Eine Schwerpunktarbeit bei den Grünen müßte folgendes umfassen:

  1. Die Anerkennung eines Arbeitskreises zu den Arbeiten Wilhelm Reichs als gleichberechtigter Themenbereich bei den Grünen, innerhalb des jeweiligen Kreisverbandes.
  2. Allgemeiner Arbeitskreis
  3. Sexualökonomie. Reich sieht in einer ökonomischen Sexualität, deren Kennzeichen die Orgasmusfähigkeit ist und die bei allen Neurosen fehlt, die Basis für Friedlichkeit, Repressionsfreiheit, sowie Sozialinteresse und einer rationalen

    Wilhelm Reich/ Orgon-Arbeitskreis c/o Freihold/Trettin

    Spreitgerweg 20, D-51588 Nümbrecht

    Tel. 02293/1506, Fax: 02293/4935, e-mail: 106115.2304@compuserve.com

    An den

    SprecherInnenrat des Kreisverbandes Köln

    Bündnis 90/ Die Grünen, per Fax: 0221 /9727889 ...............................Köln, den 03.02.98

    Betrifft: Antrag zur Aufnahme des "Wilhelm Reich/Orgon-Arbeitskreises" im Kreisverband Grüne Köln

    Liebe Freundinnen und Freunde des SprecherInnenrates,

    im Januar 1998 gründeten 2 Parteigrüne und ein Sympathisant den "Wilhelm Reich/Orgon Arbeitskreis". Nach den Statuten der Satzung Paragraph 15 (Arbeitskreise) können zu bestimmten inhaltlichen Themen Arbeitskreise gegründet werden, bedürfen aber der Anerkennung des SprecherInnenrats.

    Nach einer Vorabklärung mit Wolfgang Müllenmeister möchten wir hiermit um diese Anerkennung des Wilhelm Reich/Orgon AKs im Kreisverband Köln durch den SprecherInnenrat ersuchen.

    Zu den inhaltlichen Gründen unseres Anliegens:

    Wilhelm Reich war einer der wichtigsten Theoretiker der APO-Bewegung und ist denjenigen, die aus dieser politischen Zeit stammen wohl bekannt.

    Sein naturwissenschaftliches Werk entwickelte er von 1919-1957. Der "frühe" Reich verknüpfte Psychoanalyse und Soziales und wurde zum Klassiker der alternativen 68ger Generation.

    Der "späte" Reich entdeckte eine physikalische Strahlung in der Atmosphäre, die er Orgon nannte und die auch als Lebensenergie bezeichnet wird. Seit 1940 erforschte Reich diese Energie und ihre Interaktion zur allgemeinen Natur. Ihre Zerstörung und die damit verbundenen katastrophalen Folgeerscheinungen wurden im Orgon-Anti Nuklear-Experiment 1951 erforscht, dessen wichtigstes Resultat die Erkenntnis war, daß man Atomenergie von der Umwelt nicht wirklich abschirmen kann (kein reales Orgonvakuum). Jedes noch so angeblich sichere Atomkraftwerk wirkt demnach zerstörerisch auf die Außenwelt und zwar in einem erheblichen Ausmaß. Hieraus ergeben sich zahlreiche neue Ansätze zur Ablehnung der Nuklearanwendung, sowie neue Möglichkeiten atmosphärische Schäden besser zu diagnostizieren.

    Die Orgonforschung brachte viele Ergebnisse für die Physik, Meteorologie, Medizin, Biologie, Psychoanalyse, Schwangerschaft und Geburt, Kinderaufwachsen, Soziales, etc. im besonderen aber für eine ökologische Umwelt sowie einem Schutz der Kinder vor Neurosen.

    Die Implikationen um die Orgonenergieentdeckung sind ein Thema für sich und können deshalb auch nur aus ihrer eigenen Sicht der Forschung heraus in Verbindung zu anderen Themenbereichen erörtert werden - sie sind ein selbständiger "sozialer" Teil innerhalb der Ökologie. Wichtige Themen zu Biologie und Medizin spielen hier ebenfalls eine übergreifende Rolle, was immer wieder auf den eigenen Charakter der Orgonomie verweist.

    Ein Papier über eines der Themen, der Smogbeseitigung für Großstätte, wurde von uns an den SprecherInnenrat bereits am 23.11.1997 auf ihrer Sitzung übergeben, - zwei jetzige Mitglieder des WR/O Aks stellten sich damals im Rahmen der Mediengruppe auch persönlich vor. Wir informierten desweiteren die Umweltministerin NRW Bärbel Höhn über dieses überregionale, zunächst aber in Köln geplante Projekt, des Cloudbusting, die die Unterlagen, wie uns ihr persönlicher Referent mitteilte, an die Bundestagsfraktion der Grünen weiterleitete. Daniel Cohn-Bendit, Jürgen Trittin sowie Joschka Fischer, der zumindest den "frühen "Reich gut kennt, wurden ebenfalls von uns unterrichtet. Weitere Personen des Europaparlaments werden noch folgen.

    Wilhelm Reich ist heute aktueller denn je, besonders seit die Erde immer mehr vernetzt wird und auch der Smog in den Großstätten zunimmt und zur Dauererscheinung wird.

    Zu dieser äußeren Ebene gibt es auch eine biologische, die im wesentlichen mit der Gesundheitsfrage verbunden ist (Orgonbiologie, Orgonmedizin).

    Orgonenergie hat einen kinetischen Aspekt und könnte vielleicht in der Zukunft eine wichtige Rolle als natürliche umweltfreundliche Antriebsenergie spielen.

    Reich wird seit den 80er Jahren in der BRD immer populärer. Reich ist ein übergreifendes Thema, das bisher nur unzureichend von den Grünen repräsentiert wurde. Die Initiatoren des WR/O Aks sind seit über 20 Jahren mit den Arbeiten Wilhelm Reichs gut vertraut.

    Wäre Reich nicht so gefragt, hätte der Verlag 2001 nicht 6 neue Reichbücher allein in den letzten 2 Jahren veröffentlicht. Dem stehen die seit 23 Jahren stetigen Publikationen von Fischer Taschenbuch und K&W gegenüber.

    Wilhelm Reich hat Tradition in Köln. Als der Kölner Verlag K&W die deutschsprachigen Rechte für Reichs Spätschriften erwarb, bildete sich eine der ersten deutschen Orgongruppen in Köln (1972), die die Orgonszene Deutschland maßgeblich mitgestaltete.

    Perspektiven:

    Der WR/Orgon AK hat es sich zum Ziel gesetzt, die Orgonfrage auch innerhalb des grünen Umfeldes zu erörtern. Sie ist eine gesellschaftspolitische Frage und sollte als solche auch durch die Grünen repräsentiert sein. Orgonomie ist Naturwissenschaft mit Gesellschaftsbezug und keine Ideologie oder Glaubensrichtung.

    Als Grüne möchten wir die Hilfe der Partei, sowie wir unsere Ergebnisse unserer Arbeit dem Nutzen der Partei auch zu Gute kommen lassen wollen !!!

    Deshalb halten wir es für wichtig diese Fragen auch "innerhalb " der Grünen zu diskutieren und als "Grüne" nach außen zu tragen.

    Weitere Perspektiven können sich aus dem Arbeitskreis ergeben, je nach dem welches Thema theoretisch oder praktisch erarbeitet werden soll.

    Sollte der Gülich Fond Teile der Kölner Projekte fördern wollen, so wäre das eine Diskussion für die Zukunft. Hier geht es zunächst einmal um eine politische Frage, der Integration als Kreis-AK.

    Diesen Ak im Ak Umwelt anzusiedeln halten wir für uneffektiv, da das Thema Wilhelm Reich sehr umfangreich ist und aus sich selbst heraus erarbeitet werden muß. Dazu brauchen wie einen eigenen AK mit dem entsprechenden Verweis auf Wilhelm Reich.

    Eine Koordinierung mit dem Umwelt-AK ist jeder Zeit erwünscht und wird auch von uns im Bedarfsfall gewährleistet sein.

    Wir möchten Euch bitten unserem Antrag statt zu geben und den Wilhelm Reich/Orgon Arbeitskreis im Kölner Kreisverband Köln aufzunehmen.

    Falls ihr dazu grünes Licht gebt, so würden wir gerne im Verzeichnis des Rathaus ratlos unter den Arbeitskreisen aufgelistet werden.

    Tagen würden wir gerne in einer Grünen Einrichtung, wie dem Ebertplatz. Vorläufig sollen die Zusammenkünfte einmal im Monat stattfinden.

    Bei den Grünen in Köln waren (und sind) wir im AK Medien aktiv, dies kontinuierlich über die letzten 12 Monate, seit dessen Gründung im Januar 97.

    Obwohl wir eine Kölner Adresse haben (Wallstr.89 in 51063 Köln) bitten wir alle Korrespondenzen über unsere Nümbrechter Adresse laufen zu lassen ( in der Wallstraße haben wir kein Fax und keine e-mail).

    Unsere Kontaktanschrift ist: Freihold/Trettin, Spreitgerweg 20, 51588 Nümbrecht, Tel.02293/1506, Fax:02293/4935 Email: 106115.2304@compuserve.com

    Mit besten Grüßen für den WR/O-AK

    John Joachim Trettin